14. Gemeinschaftsausstellung „Bunt & Unbunt“

ABENSBERG. Die Mitglieder der Photogilde Aventin und des Kunstkreises hatten am Freitagabend allen Grund zum Strahlen, denn der Besucheransturm zur Eröffnung der 14. Gemeinschaftsausstellung schien kein Ende zu nehmen. Am Ende sprachen die beiden Vorstände Andreas Riepl und Marianne Lüthi sogar von der bestbesuchten Eröffnung, die sie jemals feiern durften.

Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und Kulturreferent Florian Krinninger begrüßten die vielen Gäste und wiesen darauf hin, dass diese Ausstellung der Beginn des Abensberger „Novembernebels“ sei. Die erfolgreiche Kulturreihe feiert dieses Jahr 20- jähriges Jubiläum und erheitert so manchen trüben Herbsttag mit ihrem bunten Programm.

Auch die Vorstände der Photogilde Aventin und des Kunstkreises hießen die Gäste willkommen. Besonders freute sich die Gilde über die vielen Fotoclubs aus Essing, Pfaffenhofen, Amberg, Geisenfeld, Schierling, Ingolstadt und den Vertretern des Deutschen Verbandes für Fotografie, kurz DVF, Hans König und Josef Graf.

Bunt oder Unbunt – das ist die Frage

Der Kunstkreis begrüßte zudem die Mitglieder der Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie.

Lüthi betonte: „Es ist mittlerweile eine schöne Tradition geworden, dass der Kunstkreis und die Photogilde alle zwei Jahre zu dieser Ausstellung, wie sie heute zu sehen ist, einladen“, und erinnerte an Klaus Dobmeier, der einst diese Ausstellung ins Leben rief. Was bedeutet „Bunt & Unbunt“ für den Maler oder Kunsthandwerker? Hier stellte sich die Frage: Wohin die Reise gehen soll – In das Bunte oder Unbunte? Insgesamt 54 Künstler und Fotografen hatten sich dazu Gedanken gemacht und 114 Exponate geschaffen. So durften sich die Gäste über viele verschiedene fotografische Aufnahmen von traumhaften Landschaften, Portraits, seltenen Tieren und aus der Architektur freuen. Der Kunstkreis hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten. So zeigte er sehr großformatige Bilder in Acryl, Bilder die filigran mit Acrylfarben oder Hinterglasmalerei gearbeitet wurden. Büsten mit Body-Painting, Ölmalerei und ebenso Aquarelle in verschiedensten Formaten wurden ausgestellt. Dazu gab es Schmuckunikate von Cäzilia Vermeersch zu sehen.

Liebhaber der Keramikarbeiten von Anna-Maria Pöter finden hier immer wieder neue Unikate für Heim und Garten. Familie Melzig aus Kelheim besucht schon seit vielen Jahren die Ausstellungen: „ Sie ist wunderschön und sehr vielfältig. Es findet sich etwas für jeden Geschmack. Das Thema passt gut und die Fotomotive sind gut getroffen. Man lernt immer wieder neue Leute kennen“.

Anerkennung und Lob für Jugend

Viel Lob und Komplimente gab es für die Jugend der Gilde, den „Youngsters“. „Gewundert habe ich mich über die Jugend“, sagt Werner Fischer aus Allersdorf, „Die haben tolle Bilder gemacht!“. So gab es viele Stimmen und die jungen Fotografen waren stolz auf ihre Arbeit. Sozialpädagogin Theresa Jobst sieht den Erfolg der Jugend sehr positiv: „Das Lob spornt die jungen Leute an, um aktiv dabei zu bleiben und weiter zumachen“.

Musikalisch umrahmten Sebastian Schierlinger und Manuel Meier „Ohrange“ den Abend.