KunstKreis bildet einen Verein!

Vorsitzende: Marianne Lüthi (2.v.l.) Stellvertretende Vorsitzende: Cäzilia Vermeersch (3.v.l.) Schriftführer: Daniela Krah (3.v.r.) Beisitzer: Jutta Hummel (l.), Roland Oberndorfer, Jana Schiefert (r.) Kassier: Manfred Süßbauer (2.v.r.) Prüfer: Hans Maier, Franz Biersack

 Kunstkreis bildet einen Verein

Von Heike S. Heindl

Mitglieder stimmten für einen e. V.. Führung wurde wiedergewählt und der Beitrag erhöht. Erleichterung beim Gründungsteam.

ABENSBERG.
Mit großem Aufatmen ging am Donnerstagabend, gegen 22.30 Uhr, für das Orga-Team des Kunstkreises die Gründungsversammlung im Cafe Bistro Meets am Stadtplatz zu Ende. Offiziell darf sich nun die Künstlergruppe, welche Mathilde Ober im Jahre 1983 gegründet hatte, Kunstkreis Abensberg e.V. nennen. Die Führungsriege wurde neu gewählt und eine Beitragserhöhung beschlossen. Marianne Lüthi und Cäzilia Vermeersch bleiben weiterhin als Vorsitzende an der Führungsspitze.

Entscheidung für Sicherheit

Aber warum nach 36 Jahren eine Vereinsgründung? Dafür hat die Initiatorin gute Gründe: „Das ist ganz klar, weil ein gebundener Verein, also eine E.V. eine maximale Sicherheit für die Mitglieder bedeutet. Sie sind sowohl was die Kasse betrifft, die Haftung oder den Verbund abgesichert. Sie können an dieser Stelle einfach mehr Sicherheit haben. Und auch nach außen hin, hat man ein anderes Statement. Ich habe mir dazu viele Gedanken gemacht, weil bei mir kam als erstes die Haftungsfrage auf. Daraufhin habe ich mit meiner Stellvertreterin Cäzilia gesprochen und wir waren uns sehr schnell einig, dass wir das so nicht wollen. Sondern eine höhere Sicherheit und eine stabilere Basis innerhalb des Vereins.“

Für die Mitglieder kam das Thema Vereinsgründung nicht überraschend. „Das habe ich schon ganz klar in unseren Stammtischrunden zum Ausdruck gebracht und es war auch für die Mitglieder schlüssig. Sie hatten schnell die Problematik eines nicht eingetragenen Vereines verstanden.“

Was wird sich für den Kunstkreis nun ändern? „Alles bleibt beim Alten“, lacht die Vorsitzende und erklärt: „Die ganzen Gerüste, die wir bisher als nicht eingetragener Verein hatten, waren eigentlich schon so aufgestellt wie ein eingetragener Verein. Es hat aber einfach noch der letzte Schritt gefehlt, sich mit der Satzung und der Datenschutzverordnung auseinanderzusetzen und der Schritt zum Notar. Das war alles sehr viel Arbeit.“
Sich mit bürokratischer Sprache zu beschäftigen, war für Lüthi persönlich die größte Hürde, wie sie im Interview betonte. Hilfe bekam sie von engagierten Mitgliedern des Vereins. Nachdem die 25 stimmberechtigten Mitglieder am Gründungsabend die neue Satzung, samt DSGVO anerkannt und unterschrieben hatten, wurde per Handzeichen die Vorstandschaft gewählt. Als Wahlleiter hatte sich Niklas Neumeyer bereiterklärt und führte als Moderator durch den Abend.

Sparsame LED Beleuchtung

Die Beitragserhöhung für die Mitgliedschaft wurde von 20 auf 25 Euro festgesetzt. Lüthi erklärte dazu: „Das Geld wird für Anschaffungen benötigt. Dabei werden wir als Erstes in eine neue Beleuchtung investieren.“ Dazu hat sich Helmut Hummel Gedanken gemacht und erklärte: „Wir stellen komplett auf moderne und sparsame LED um. Ein schwerer runder Fuß, wird für die Sicherheit der Besucher sorgen. Es gibt keine Stolperfallen mehr, wie bei den Halogenlampen auf den Dreibeinen.“ Zu entscheiden ist noch die Farbwahl des Lichtes. Während Hummel zu Neutralweiß rät, tendiert Lüthi eher zu warmweißen Licht. „Das ist für uns Frauen – für den Teint besser“, meint sie schmunzelnd.